Dachsbräu Ulimator Dunkler Doppelbock

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Nach einem stressigen Tag zum Runterkommen, als Sundowner oder Schlummertrunk, wie auch immer man das jetzt nennen möchte, eignet sich doch irgendwie oft gut ein dunkler Doppelbock. Der Dachsbräu Ulimator Dunkler Doppelbock aus Weilheim macht da keine Ausnahme.

Kastanienbraun sieht er aus und über die Schaumkrone kann ich keine Angabe machen, da sie schlicht und einfach nicht da ist. Ich habe sogar mit Schwung eingegossen, und das Glas wird immer vorher einmal kurz mit kaltem Wasser durchgespült, die Bedingungen sind immer die gleichen, auch bei den Bieren, wo so etwas wie „stabile, lang anhaltende Schaumkrone“ steht. Hier wollte sich aber wirklich kein Schaum bilden, was zwar nicht schön, aber auch kein Weltuntergang ist.

Dafür riecht er echt lecker, süß und röstmalzig, und so ist auch der Antrunk. Kohlensäure ist auch eher weniger vorhanden, wobei sie gereicht hat, das Bier nach dem Öffnen hochsteigen zu lassen, so dass ich sehr schnell sein musste, den Bock ins Glas zu schütten. Vollmundig ist er, und die hohe Restsüße lässt schnell vergessen, dass man es hier mit 19% Stammwürze, aus denen unter anderem 7,5% Alkohol hervorgegangen sind, zu tun hat.

Der Abgang ist lang, auf der Zunge bleiben Aromen von Schokolade und braunem Zucker zurück. Ich muss zugeben, zuerst habe ich gedacht, das wird heute nichts. Aber dieser dunkle Doppelbock besticht wirklich mit seinem Geschmack, der mich als Liebhaber dunkler süßer starker Biere sofort in seinen Bann gezogen hat. Daher bleibt mir jetzt auch nichts anderes übrig, als vier Sterne zu vergeben.

Soundtrack: Uli Jon Roth – Little Wing (Hendrix Cover)

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