Forst Sixtus Doppelbock

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Nochmal Italien. Ein dunkles Doppelböckchen in Ehren kann niemand verwehren. Vor allem dann nicht, wenn er nur in einer 0,2 l Flasche daherkommt. So wie der Forst Sixtus Doppelbock aus dem Kloster Marienberg in Burgeis im Vinschgau in Südtirol.

In einem Braunton gehalten, der an Kastanien erinnert, wird er gekrönt von einer feinporigen Haube aus hellbraunem Schaum, der sich einige Minuten hält.

Das Bier riecht schön malzig röstig und süß mit ganz leichten Schokoladen- und Kaffeenoten. Und genau so ist auch der Antrunk, wobei hier leider noch eine leicht metallische Nuance dazu kommt, die aber glücklicherweise von Karamell fast komplett übertönt wird. Recht rezent geht es zu, der Körper des 6,5%igen Bocks ist dabei durchaus als vollmundig zu bezeichnen.

Noch zu erwähnen: Da wir es mit einem Bier zu tun haben, das dem italienischen Lebensmittelgesetz unterliegt und nicht dem hiesigen Reinheitsgebot, wurde als weitere Zutat Maisgritz verarbeitet, also getrockneter, geschroteter Mais.

Der Abgang ist relativ lang und es bleiben die oben erwähnten Aromen noch eine Weile auf der Zunge. Ich habe lange mit mir gehadert, ob das jetzt drei oder vier Sterne sind. Am Ende habe ich mich doch zu der höheren Wertung durchgerungen, da es sich schon um ein Bier handelt, das ich mal wieder trinken würde, wenn auch bei den zahlreichen guten Bieren dieses Stils nicht bevorzugt. Und beim Doppelbock hat die kleine Verpackungsgröße auch durchaus ihre Vorteile.

Soundtrack: Songs From The Wood – Jethro Tull

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