Gröninger Pils

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Nach den ganzen dunklen Bieren der vergangenen Woche soll heute mal wieder etwas helleres ins Glas. Bei meinem letzten Hamburg-Besuch habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, den dortigen Craft Beer Store in der Lagerstraße zu besuchen, wo ich unter anderem das Gröninger Pils aus dem gleichnamigen Hamburger Brauhaus mitnahm, in das ich auch immer mal wieder gerne einkehre.

Von der Optik her hebt es sich schon mal von den meisten anderen Pils-Bieren ab aufgrund seiner kupfernen Farbe. Der Schaum ist feinporig und weiß. Es riecht würzig, süßlich, brotig und auch ein kleines bisschen fruchtig. Auch meine ich, ein paar röstige, fast angebrannte Aromen zu erriechen.

Der Antrunk gestaltet sich ähnlich, nämlich sehr würzig, etwas Schwarzbrot und den oben genannten Röstaromen. Von der Kohlensäure her ist es am oberen Ende der Skala, aber noch so, dass die Trinkbarkeit nicht leidet.

Der Abgang des Bieres mit den 5,1% vol. Alkohol ist eher seicht, die süßlichen Aromen bleiben noch eine Weile, Hopfenaromatik sucht man allerdings vergebens, zumindest wenn man an ein Pilsener denkt. Ein Bier, das auch Frauen schmeckt, wie ich an der Geschwindigkeit, mit der sich unser 10 l Fass im Gröninger in unserer Runde vergangene Woche geleert hat, sehen konnte. Auch wenn es mit einem klassischen nordischen Pils, wie man es sich vorstellt, wenig zu tun hat. Ich mag es, und deshalb gehen heute ganz knappe vier Sterne nach Hamburg.

Soundtrack: Kettcar – Landungsbrücken raus

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