Hopfenstopfer Dark Red Temptation

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Heute im Test: Hopfenstopfer Dark Red Temptation. Ein malzbetontes dunkelrotes Strong Ale, welches nur für kurze Zeit erhältlich ist, was ich, ohne vorgreifen zu wollen, schade finde.

Der feinporige weiße Schaum hält sich, so wie es auf dem Foto zu sehen ist, noch minutenlang unverändert auf dem Bier, was mit der oben bereits erwähnten schönen dunkelroten Farbgebung sehr harmonisch wirkt. Der Geruch lässt mich als erstes an rote Beeren und Trockenfrüchte denken, aber auch ein paar Zitrusaromen sind mit von der Partie. Die Hopfensorten Hallertauer Taurus und Hallertauer Cascade zeigen sich dafür verantwortlich. Zusammen mit dem süßen Karamellmalzgeruch ergibt das eine Mischung, der ich nicht lange widerstehen kann, auch wenn ich ewig daran riechen könnte.

Also schnell antrinken. Zuerst fällt die Süße auf. Und so wie ich mir den Körper dieses Strong Ales vorgestellt habe, ist er auch. Dickflüssig, wuchtig, dabei aber sehr weich. Die Kohlensäure ist zwar deutlich wahrnehmbar, aber insgesamt trotzdem weniger vorhanden.

Im Abgang kommt eine feine Bittere an den Gaumen, die noch lange nachhallt. Den relativ hohen Alkoholgehalt des Bieres, der 9% Vol. beträgt, was aus 20,5% Stammwürze resultiert, merkt man auch spätestens jetzt. Gemütlich warm läuft die Flüssigkeit die Speiseröhre hinab.

Jeden Tag könnte ich so ein Bier nicht trinken, das steht fest. Dazu ist es zu schwer und zu stark. Aber es war aufregend und ergibt am Ende doch wieder ein stimmiges Gesamtbild. Das reicht an der Stelle locker für vier Sterne.

Soundtrack: The Temptations – Papa Was A Rolling Stone

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