Klosterbräu Mallersdorf Zoigl

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Ein netter Kollege hat mir vor Weihnachten den Klosterbräu Mallersdorf Zoigl zugesteckt. Wird Zeit, das Bier mal zu öffnen und zu schauen, was die bekannte Braumeisterin Schwester Doris da gezaubert hat. Zoigl sagt in diesem Fall aus, dass es sich um ein untergäriges unfiltriertes Bier handelt. Mehr Infos über die Oberpfälzer Tradition des Kommunbiers findet sich zum Beispiel hier.

Das Bier ist naturtrüb, von hellgelber Farbe, und wird von einer stabilen, mittel- feinporigen Schaumkrone bedeckt. Es riecht getreidig, etwas nach Hefe und leicht säuerlich.

Ich muss beim ersten Schluck unvermittelt an die alte Weißheit „Bier ist flüssiges Brot“ denken. Denn brotig süßlich ist der Antrunk, und wird von einer zurückhaltenden feinen Hopfenaromatik begleitet. Ich hätte hier eigentlich eher eine geringere Rezenz vermutet, muss aber feststellen, dass die Karbonisierung sogar recht hoch ausfällt.

Im letzten Drittel wird es auf der Zunge noch mal leicht säuerlich, wenig bitter, und der Abgang ist eher kurz. Ein Bier für alle Tage, sehr süffig und unaufgeregt gut. Drei Sterne nach Mallersdorf.

Soundtrack: Sister Luck – The Black Crowes

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1 Gedanke zu “Klosterbräu Mallersdorf Zoigl

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