Schlossbrauerei Au-Hallertau Hopfull Pale Ale

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In meinem heutigen Test zum Wochenanfang geht es um das Schlossbrauerei Au-Hallertau Hopfull Pale Ale. „Hopfull“ ist auf jeden Fall von der Namensgebung her schon mal kaum zu toppen. Hoffen wir doch mal, dass auch drin ist, was drauf steht.

Kurz zu den Daten: Die verwendeten Hopfensorten sind laut Flaschenetikett Hallertauer Saphir, Hallertauer Perle, Hallertauer Heersbrucker und Saazer. Das Bier hat 60 Bittereinheiten und 6,9% Alkoholgehalt. Das mehrfach vergorene Bier ist damit eigentlich sogar ein India Pale Ale.

Optisch ist das unfiltrierte Bier von einer schönen dunklen Bernsteinfarbe, die schon in Richtung Kupfer geht. Der Schaum ist feinporig bis mittelporig und bleibt ein paar Minuten auf dem Bier erhalten. Das Ale riecht gleichzeitig süßlich malzig und noch viel mehr fruchtig nach Zitrus, etwas Pfirsich, Mango, Grapefruit.

Ein schöner vollmundiger Antrunk, der die oben schon erwähnten Fruchtnoten enthält, das ganze auf einem soliden Malzbett. Die Kohlensäure ist nicht zu ausgeprägt, sondern fast auf den Punkt. Etwas Säure ist ebenfalls vorhanden.

Im Abgang passiert interessanterweise nicht mehr so viel. Die 60 Bittereinheiten sind nicht allzu stark zu spüren, auch der Alkohol geht fast unter. Dieses Pale Ale ist sehr gut für Craftbier-Anfänger geeignet, die nicht gleich von der Hopfenbombe erschlagen werden sollen. Aber vielleicht dann erst in der zweiten Session. Mir gefällt es gut, da es auch mal Tage gibt, wo man weniger komplexe Geschmackskompositionen genießen möchte. So wie man auch nicht immer komplexe Musik hören möchte, sondern auch mal einfachen Rock n‘ Roll, der nach vorne los geht. Vier Sterne.

Soundtrack: The Hives – Hate To Say I Told You So

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