Störtebeker Keller-Bier 1402

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Das Störtebeker Keller-Bier 1402, mit Bindestrich, wurde mir vor ein paar Tagen netterweise von der in der Hansestadt Stralsund beheimateten Brauerei nebst weiterem Sortiment als Muster zur Verfügung gestellt. Ich habe mir jetzt mal exemplarisch zuerst das Kellerbier, ein unfiltriertes Pils, vorgenommen, da es gut in die Jahreszeit mit den ersten warmen Tagen passt.

Zuerst fällt die schöne leuchtend gelbe Farbe ins Auge. Die Schaumkrone ist nicht allzu üppig, aber langlebig. Kräuterig und etwas grasig dominiert im Geruch der Hopfen, von dem auch gleich vier Sorten in dem Getränk verarbeitet wurden. Darunter liegt ein Kornfeld, das sich an einem warmen Sommertag seicht im Wind bewegt. So zumindest meine spontane Assoziation. Vielleicht sind das auch die Spätfolgen von zu vielen Jahren Fernsehbierwerbespotkonsum. Egal, zurück zum Testobjekt, von dem ich dankenswerterweise noch keine TV-Werbung gesehen habe.

Jetzt müsste das Bier langsam die empfohlene Trinktemperatur von 10° C erreicht haben. Und auch im Antrunk kommt der präsente, aber nicht aufdringliche malzige Unterbau, der sehr gut mit dem Hopfen harmoniert, gut zur Geltung. Die fein perlende Kohlensäure, die optimal dosiert ist, macht die Sache noch runder. Zum Schluss wird das Hopfenaroma und die Bitterkeit präsenter, und spätestens hier merkt man, dass man es mit einem Pils zu tun hat. 4,8 % vol. Alkohol,  Stammwürze 11,1%. Das sind die Daten eines erfrischenden Sommerbieres. Gefällt mir tatsächlich gut, auch wenn der geschmackliche Eindruck nicht ganz das erfüllt, was der Geruch verspricht.  Wenn dieses Keller-Bier in Süddeutschland etwas besser verfügbar wäre…nein. Think global, drink local. Aber wenn ich mal wieder an der Küste bin, weiß ich mit Sicherheit, was ich zu tun habe. Vier Sterne.

Soundtrack: Wish You Were Here – Pink Floyd

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