Kraftbierwerkstatt Awesome Amber Ale

Kraftbierwerkstatt Awesome Amber Ale

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Das sind doch immer die besten Tage im Leben eines Biertesters, wenn der Paketbote morgens klingelt und mir ein relativ schweres und klimperndes Paket in die Hand drückt. In diesem Fall enthielt es unter anderem das Kraftbierwerkstatt Awesome Amber Ale, das mir netterweise von den Brauern zur Verfügung gestellt wurde.

Insgesamt ein sehr liebevoll gestaltetes Flaschendesign, das sei an dieser Stelle noch mal bemerkt. Sterne gibt es dafür aber noch keine, denn hier zählt der Inhalt! Und der ist sicher auch nicht uninteressant. Ein Amber Ale mit 5,3% vol. Alkohol und 13% Stammwürze, sieben Hopfensorten und kaltgehopft mit der Sorte Monroe. Ich gieße es jetzt mal ins Glas.

Eine beigefarbene fein- bis mittelporige Schaumkrone ziert das wie der Name erahnen lässt bernsteinfarbene Bier. Schon beim Einschenken bemerke ich die relativ hoch dosierte Kohlensäure. Der Geruch erinnert mich an Orangen und Himbeeren, darunter befindet sich ein karamelliger Malzton. Im Antrunk fällt mir zuerst zum zweiten mal die viele Kohlensäure auf. Hier wäre etwas weniger mehr. Der Körper des Bieres ist mittelschlank. Aromen von Orangenschalen und einige leicht harzige pinienartige Anklänge geben sich ein Stelldichein.

Der Nachtrunk ist leicht trocken und ein wenig kratzig und lässt die sieben Hopfensorten noch mal erahnen. Schon ganz ordentlich, was die 2014 gegründete Kraftbierwerkstatt da rausgehauen hat, auch wenn es noch genügend Entwicklungspotenzial gibt. Für drei Sterne hat es heute aber schon mal gereicht.

Soundtrack: Electric Feel – MGMT

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Target 2000 ARCANA Golden Ale

Target 2000 ARCANA Golden Ale

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Wenn man im klassischen Strandurlaub mit der Familie ist, ist das ja mit dem Bier oft so eine Sache. Meistens endet man bei eisgekühltem Dosenbier, welches man aber auch nicht warm werden lassen sollte, da sich dann herausstellt, wie es schmeckt. Und manche Dinge will man aber gar nicht wissen. In Italien ist das offenbar anders. Beim Einkauf von Pasta & Co. im hiesigen Lidl kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, als ich auf einmal vor einem Regal mit laut Etikett „handgemachten“ Pale Ales und Amber Ales stand! Im LIDL? Egal, eingepackt, die Dinger. Als erstes habe ich mir, zugegebenermaßen aufgrund der Flaschengröße von 0,5 l, mal das Target 2000 ARCANA Golden Ale aufgemacht. Ein Ale mit 5,8% Alkohol.

Bernsteinfarben und mit einer erfreulich stabilen Schaumkrone versehen, die fast weiß und feinporig ist, steht das Fundstück auf der Terrasse vor mir. Die Außentemperatur beträgt 32°C, die des Bieres etwas 10° C. Es riecht gut. Fruchtig, süß malzig, hopfig, etwas Zitrus.

Der erste große Schluck enttäuscht mich schon mal nicht. Relativ leicht geht es die Kehle hinunter, obwohl es mit dem Alkoholgehalt nicht leicht ist. Der Körper ist mittel und die recht niedrig dosierte Kohlensäure lässt die Malzaromen gut zur Geltung kommen. Etwas brotig.

Zum Schluss wird es ein wenig trocken mit dezenter Hopfenaromatik. Süffig und sehr gefällig, auch wenn es insgesamt kein Highlight ist. Besser als alles andere, was hier so ausgeschenkt wird, ist es aber allemal. Drei Sterne sind da locker drin.

Soundtrack: Telefonando – Nek (Lief gerade im Radio, fand ich ganz schön 🙂

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