Welde Bourbon Barrel Bock

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Nachdem mir vor ein paar Tagen das Hop Stuff so gut gefallen hat, hat mich das direkt motiviert, jetzt mal an den Bourbon Barrel Bock anzutesten. Der edle Tropfen ist ein Cuvée aus verschiedenen Bockbieren und hat drei Monate in Bourbon-, Rum-, und Tequilafässern verbracht.

Hellbraune Farbe trifft auf mittelporige Schaumkrone, die eine Weile anhält. Auffällig gut ist auch hier wieder der Geruch. Tatsächlich kann man die Fassaromen mit der Nase sehr gut ausmachen. Im Antrunk tauchen sie ebenfalls auf, zwar nicht mit derselben Intensität, trotzdem aber deutlich erkennbar und angenehm. Ein paar malzige Röstaromen, etwas Vanille und brauner Zucker sowie Trockenfrüchte. Der verwendete Green Bullet-Hopfen lässt sich zum Ende hin auch mal blicken. Gut gefällt mir die geringe Karbonisierung, die diesem Bier, wäre sie höher, viele Nuancen nehmen würde. Die 6,6% vol. Alkohol verstecken sich sehr gut.

Zum Schluss wird es leicht trocken, der Abgang ist aber nicht ganz so lang wie erwartet. Auch dieses Bier aus der „Welde Craft Beer Edition“ gefällt mir wieder gut und ich komme nicht umhin, auch diesmal vier Sterne nach Plankstadt zu schicken.

Soundtrack: Dancing In The Dark – Pete Yorn

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Klosterbrauerei Baumburg Chorherren Bock

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Mein lieber Herr Gesangsverein! Ich habe noch nie vorher ein Bier eingeschenkt, bei dem so schnell der Schaum verschwunden ist. Meine Vorgehensweise ist dabei immer folgende: Leinwand ausrollen, Glas bereitstellen, einschenken, Foto machen. Zwischen den letzten beiden Schritten vergehen im Schnitt 15-20 Sekunden. Das war in diesem Fall zu langsam, um den grobporigen bräunlichen Schaum noch mit auf das Bild zu bekommen. So als würde man Coca Cola einschenken, aber nicht aus einem dieser unsäglichen Mischautomaten, sondern aus der Flasche.

Da dies nicht unbedingt ein Kriterium für ein gutes Bier sein muss, schauen wir doch mal, was sonst so los ist mit dem Chorherren Bock aus der Klosterbrauerei Baumburg „im Chiemgau ganz oben“. Die Farbe des Bieres würde ich als dunkelbraun-rötlich bezeichnen. Der Geruch ist angenehm. Bayrisch Blockmalz, aber mit alkoholischem Unterton. Dazu ein paar versteckte Röstaromen.

Der Antrunk ist ebenfalls malzig, aber erscheint irgendwie leer, obwohl das Bier durchaus Körper hat. Relativ schwache Kohlensäure, was bei einem Bock aber, finde ich, eher von Vorteil ist. Der Alkoholgehalt von 6,8% kommt hier deutlich raus. Im Abgang keine Hopfenbittere. Ein kleines bisschen Schokolade und Karamell. Die Stammwürze liegt bei 16,8° P.

Ich habe befürchtet, dass dieser Tag irgendwann kommen wird und ich werde mir noch eine zweite Flasche davon besorgen, falls mit meiner etwas nicht in Ordnung war. In dem Fall werde ich das Ergebnis gerne noch mal anpassen. Heute reicht es aber nur für einen Stern, da ich nicht mal Lust habe, das Bier auszutrinken.

Soundtrack: Brendan Benson – Spit It Out

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Nachtrag: Heute habe ich die zweite Flasche geöffnet. Das mit dem Schaum war besser, ansonsten konnte ich, ohne den direkten Vergleich zu haben, keine großen Veränderungen zu dem oben geschriebenen feststellen. Heute mochte ich das Bier aber zumindest austrinken, so dass wir zumindest auf zwei Sterne gekommen wären.

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