Coronado Blue Bridge Coffee Stout

Coronado Blue Bridge Coffee Stout

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Und weiter geht es mit den edlen Tröpfchen der „Craft Beer aus San DIego“-Reihe von Bier-Deluxe. Heute im Testparcours: Coronado Blue Bridge Coffee Stout.

Absolut blickdicht steht das schwarze Gebräu vor mir und wird von einer milchkaffeefarbenen feinporigen Schaumkrone verziert. Diese hält nicht nur fürs Foto, sondern auch noch eine Weile darüber hinaus an.

Beim Geruchstest assoziiere ich frisch gemahlenen Kaffee, der auch auf der Zutatenliste zu finden ist. Im Hintergrund ist ein wenig malzige Süße. Dies setzt sich im Antrunk genau so fort. Kaffee, etwas Schoko, Rosinen. Ein wenig dünn und wässrig erscheint mir dieses Dry Stout, was etwas schade ist, da es ja mit 5,4% vol. Alkohol auch nicht mal ein Leichtgewicht ist im Vergleich zu anderen Vertretern dieses Bierstils. Eine gewisse Süffigkeit stellt sich dennoch ein.

Der Abgang ist trocken und recht lang. Der Kaffee bleibt den Geschmacksknospen noch eine Weile erhalten. Der Hopfen hält sich eher etwas im Hintergrund.

Insgesamt nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Heute reicht es „nur“ für gute drei Sterne.

Soundtrack: Waiting for the Sun – The Doors

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Liechtensteiner Brauhaus Coffee Stout

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Heute gibt es mal wieder ein Importbier, nämlich das Liechtensteiner Brauhaus Coffee Stout, welches hier gerade tiefschwarz und mit einer mittel- bis grobporigen beigen Schaumkrone im Degustationsglas vor mir steht.

Ein intensiver Geruch nach Kaffee und dunkler Schokolade kommt aus dem Glas. Hier ist der Name Programm. Das naturtrübe und nicht pasteurisierte Bier ist vollmundig, und im Antrunk kommen die röstigen Kaffee- und Schokoladennoten nochmals gut durch. Die Dosierung der Kohlensäure ist etwas über dem, was man von diesem Bierstil jetzt erwarten würde, da sie auch recht „grob“ und nicht so gut eingebunden ist, wie beispielsweise beim großen Bruder Bruder aus Dublin.

Dafür gibt es im Abgang noch eine schöne, mit 25 IBU aber nicht zu stark ausgeprägte Röstbittere, gepaart mit einer durch die Sorte „Hallertauer Tradition“ herbeigeführte Hopfenaromatik, die von einer dezenten Säure begleitet wird. Die Stammwürze liegt bei 12,8%, der Alkoholgehalt bei 5,5% vol.

Nicht schlecht, was da aus Liechtenstein über Berlin in der 0,33 l Flasche den Weg zu mir nach Bayern gefunden hat. Gut trinkbar und somit drei Sterne wert. Den vierten gäbe es für feineren Schaum und etwas besser eingebundene Kohlensäure.

Soundtrack: Black Flag – Black Coffee

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