Monsteiner Mungga

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Wenn die lieben Kollegen in den Urlaub fahren, dann bringen sie mir manchmal Bier mit. Das ist nett, denn wie sollte ich sonst an ein Erzeugnis aus der höchstgelegenen Brauerei der Schweiz gelangen? Das Monsteiner Mungga ist ein sehr leichtes Bier mit nur 3,5% vol. Alkohol. Also genau das richtige für die Höhenluft oder in meinem Fall für einen Montagabend.

Sieht ganz nett aus im Glas, goldgelb, naturtrüb. Nur der grobporige Schaum will leider nicht so richtig stehen bleiben. In der Nase ist ein brotiger Duft und etwas Karamell zu verzeichnen sowie eine sehr dezente Hopfenaromatik. Ganz ähnlich geht es im Antrunk weiter, wobei der Geschmack wegen der recht hoch dosierten Kohlensäure etwas braucht, um anzukommen. Klar, dass ein Leichtbier nicht die Intensität im Geschmack aufbieten kann wie ein Vollbier. Trotzdem bleibt etwas Karamell, der säuerliche Geschmack der Hefe und im Abgang ein bisschen Solothurner Bio-Hopfen zurück.

Nicht sensationell, aber als sommerlich erfrischender Durstlöscher sicher gut geeignet. Anzumerken ist noch, dass das Bier in Bio-Qualität daher kommt und das Pro Montagna-Siegel trägt, das die Wirtschaft der Schweizer Bergregionen stärken soll. Ach ja, und der (oder das?) Mungga ist im Bündner Dialekt das Murmeltier. Steht auf der Flasche. Das Gesamtpaket bringt es heute knapp auf drei Sterne.

Soundtrack: End Of The Road  – Eddie Vedder (Into The Wild Soundtrack)

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Maxlrainer Ernte Hell

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Manchmal möchte man gern ein Bier trinken, nur den Alkohol kann man gerade gar nicht gebrauchen. Alkoholfreies ist aus Geschmacksgründen auch nicht immer die Lösung. Was beim Weißbier schon länger gang und gäbe ist, nämlich ein Bier mit weniger Stammwürze und somit dann am Ende mit weniger Alkohol zu brauen, hat die Schlossbrauerei Maxlrain jetzt mit einem Hellen fortgesetzt. Ich finde, das ist eine schöne Idee und somit wert, mal getestet zu werden.

Das Bier heißt Maxlrainer Ernte Hell und kommt in einer nett gestalteten 0,5er NRW-Flasche. Auf den ersten Blick erkennt man noch nicht, dass es sich hierbei nicht um ein Helles mit „normalem“ Alkoholgehalt handelt, welches „oft als leichtes Mittagsbier serviert“ wird. Erst der Blick auf das Rückenetikett gibt preis, dass der Alkoholgehalt bei bei diesem untergärigen Hellen bei 2,8% Vol. liegt. Die Stammwürze beträgt 7,5%, laut Webseite.

Goldgelb, fast schon bernsteinfarben steht das Bier vor mir im Glas. Die Schaumkrone ist beim Einschenken sehr ausgeprägt. Als ich bereit war fürs Foto, war sie aber auch schon wieder verschwunden. Daher sieht man auf dem Bild jetzt auch nur die Flasche. Das Helle hat einen grasigen Hopfengeruch, der mir gut gefällt. Im Antrunk kommten sofort ein paar Malzaromen zum Vorschein, allerdings auch ein ganz leicht metallischer Geschmack, der mir nicht so gut gefällt. Der Körper ist wider Erwarten, wenn auch nicht im Übermaße, vorhanden.

Im Abgang kommt nochmal der malzige Geschmack gepaart mit ein paar Hopfennoten zum Vorschein. Ich bilde mir ein, sogar einige Zitrusaromen herauszuschmecken.

Alles in allem muss ich zugeben, dass ich mehr bekommen habe, als ich erwartet habe. Im Sommer könnte ich bestimmt noch mal darauf zurück kommen. Die Idee und die Umsetzung ergeben zusammen knappe drei Sterne.

Soundtrack: Ella Fitzgerald – Summertime

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