Weißenoher greenMONKey Polaris

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Vor einiger Zeit hatte ich ja bereits aus der Serie „Drei Hopfen – Ein Bier“ der Klosterbrauerei Weißenohe den greenMONKey Mandarina getestet. Heute kommt die Variante des hopfengestopften Pilseners mit der ebenfalls neuen Hopfensorte Polaris dran.

Hier bin ich besonders gespannt, da ich die Sorte Mandarina Bavaria vor dem ersten Test des greenMONKey schon öfter probiert hatte, dieses Bier mit Polaris, der mir auf der Braukunst Live! als „gletschereisbonbonartig“ beschrieben wurde, aber mein erstes ist.

Die Schaumkrone steht auf jeden Fall schon mal sehr gut auf dem hellblonden, fast klaren Pilsener. Sie ist mittel -bis feinporig. Vom Geruch her ist es zwar irgendwie auch ein Pils, dazu kommen aber sehr frische, fast minzartige Aromen sowie Zitrusfrüchte. Vollmundig und mit perfekt dosierter Kohlensäure kommt das Bier daher und im Antrunk merkt man zuerst eine feine Herbe, dann, ganz kurz darauf, kommen aber auch schon die Minz – und Zitrusaromen durch. Das ist auf jeden Fall spannend, auch wenn mir persönlich die Mandarina-Variante besser gefallen hat.

Im Nachtrunk bleibt die feine, sortentypische Herbe, dazu kommt aber eine kühle Frische. So als hätte man den besagten Gletschereisbonbon eine halbe Stunde vorher auf einer langen Autofahrt im Mund gehabt und trinkt, nachdem man endlich halb verdurstet am Ziel angelangt ist, erstmal ein schönes Pils. Alkohol: 5,8% Vol. ; 13,4°P

Solider Unterbau, feines Tuning, Bioland-Siegel.Vier Sterne.

Soundtrack: Grauzone – Eisbär

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Weißenoher green MONKey Mandarina

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Zur Braukunst Live! 2014 hat die Klosterbrauerei Weißenohe die Reihe „Drei Hopfen-Ein Bier“ aufgelegt. Mit den Hopfensorten Hersbrucker, Polaris sowie Mandarina Bavaria. Letzteres hat heute den Weg in meine gute Stube und in mein Glas gefunden.

Hellblond und fast klar steht das Bier, das anscheinend auf einem Pils basiert, vor mir. Auf dem Foto sieht es dunkler aus, als es tatsächlich ist. Das Flaschendesign ist irgendwie eine Mischung aus traditionell und modern. Der feinporige Schaum hält sich so mittelmäßig lange auf dem Bier. Der Geruch ist einfach umwerfend. Sehr frische Aromen verschiedener Zitrusfrüchte. Ich stelle mir vor, wie ich an einem lauen Sommerabend auf meinem Balkon sitze und dieses leckere Bier wahrscheinlich viel zu schnell meine durstige Kehle hinab rinnt, noch bevor sich außen am Glas Kondenswasser bilden kann und an der Glaswand herunterläuft. Dazu der richtige Soundtrack…nein, der kommt immer am Schluss.

Ich kann es kaum erwarten, einen Schluck zu probieren. Fast traue ich mich gar nicht, die Angst vor einer Enttäuschung ist zu groß. Aber was soll’s, warm werden lassen will ich es ja auch nicht, nachdem mein Bierkühlschrank es auf die perfekte Trinktemperatur von exakt 8,9° C heruntergekühlt hat. Aber siehe da, alle Bedenken waren umsonst. Der Antrunk ist ebenso spritzig, sommerlich und fruchtig, wie der verheißungsvolle Duft es signalisiert hat. Der green MONKey mit „Bioland“-Siegel ist noch dazu vollmundig und rund im Abgang. Und das, obwohl die feine Bittere gar nicht so knapp ausgefallen ist. Was mache ich eigentlich, wenn ich das ausgetrunken habe? Dann kann ich eigentlich nur noch schlafen gehen. Da ich nichts vergleichbares im Haus habe, lässt sich das heute Abend nicht mehr toppen.

Bitte, liebe Mönche in Weißenohe, geht damit in Serie! Ich gebe heute vorsorglich schon mal fünf Sterne!

Soundtrack: Family Of The Year – Summer Girl

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Eisenharzer Pils Mandarina

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Heute wurde ich im Getränkemarkt meines Vertrauens mit den Worten „ich habe hier gerade was ganz neues reinbekommen“ begrüßt. Das Verkaufstalent von Frau Liebick bewundernd habe ich natürlich sofort zugegriffen. Es handelt sich um das Eisenharzer Pils Mandarina, für das ich mich kurzerhand entschieden habe. Die schicken Holzkästen, in denen das Bier dort steht, haben mich sehr an die Kästen einer anderen berühmten Brauerei am Chiemsee erinnert. Wohl kein Zufall, da der Braumeister, der sich für dieses Bier verantwortlich zeigt, wohl früher mal woanders gearbeitet hat, bevor er sein eigenes „Eisenharzer Brauhaus“ gegründet hat. Ansässig ist die Privatbrauerei Anton Rieg in Argenbühl im Allgäu.

Das Etikett der 0,5 l Bügelflasche ist eher sparsam, sowohl von der Größe als auch vom Informationsgehalt. Wir erfahren noch, dass die Stammwürze 11,8% und der Alkoholgehalt 4,8% Vol. beträgt.

Kommen wir zum Bier. Was mich gleich mal ganz glücklich macht, ist die schöne Schaumkrone. Fest und feinporig steht die Blume auf dem naturtrüben Bier. Auch die Hopfenblume hat mich beeindruckt, denn wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um ein Pils, bei dem neben dem Brauwasser, hellen Gerstenbraumalzen und untergäriger Bierhefe der Tettnanger Hopfen Bavaria Mandarina verwendet wurde. Eine neue Aromahopfensorte, die in der diesjährigen Bierproduktion zum ersten mal Verwendung findet. Er ist eine Kreuzung einer alten Sorte aus Hüll mit der in der Craftbierszene verbreiteten amerikanischen Sorte Cascade. Entsprechend fällt auch der Geruch dieses Pilseners aus, grasig, gepaart mit Mandarine, Zitrus und Orange. Allerdings dezent, nicht, wie man sich jetzt z.B. ein Ale vorstellen würde. Zur Erinnerung, wir reden über ein Bier, das untergärig gebraut und natürlich nicht die Aromen eines obergärigen Bieres hat und auch nicht haben sollte.

Im Antrunk ist der Hopfen auch sogleich wahrnehmbar. Die etwas zu hohe Kohlensäure hindert mich leider ein bisschen daran, genauer hinzuschmecken. Der Körper ist vollmundig, das karamellartige Malz und die frischen Fruchtnoten gehen eine tolle Verbindung ein. Im Abgang kommt nochmal so richtig der Hopfen zum Einsatz, aber ohne dass die Süffigkeit darunter leiden würde.

Doch, hier melden meine Geschmacksknospen eindeutig: Pils. Und zwar ein ordentliches. Nur die etwas zu hohe Kohlensäure verhindert den fünften Stern.

Soundtrack: Foo Fighters – All My Life

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Faust Pils Feinherb

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Bierwichteln ist schon eine tolle Sache. Auf diese Art und Weise bin ich nämlich zum Faust Pils Feinherb gekommen, welches ich schon vor einigen Tagen getestet habe. Seitdem liegt mein ausgefülltes Bier-Beurteilungsblatt hier vor mir und wartet darauf, verarbeitet zu werden.

Ich bin im Pils-Land aufgewachsen, in Niedersachsen. Viele Jahre lang habe ich gedacht, dass die einzigen wahren Pils-Biere aus dem Norden kommen. Mittlerweile bin ich zwar aufgrund der Vielfalt der bayrischen Bierlandschaft nicht mehr davon überzeugt, dass das wirklich so ist. Trotzdem gilt es, das zu überprüfen…

Dieses Pils hier ist jedenfalls aus dem schönen Frankenland, genauer gesagt aus Miltenberg in Unterfranken. Und zwar aus genau dem Brauhaus, aus dem ich schon den phänomenalen Jahrgangsbock 2011 verkosten durfte. Ich bin sehr gespannt, ob die auch noch andere so tolle Biere hinbekommen.

Kommen wir zu den „technischen Daten“: Stammwürze 11,9%. 4,9% Vol. Untergärig- klar, ist ja auch ein Pils. Die Farbe ist strohgelb, das Bier ist klar, der Schaum feinporig und fest. Im Antrunk gibt sich das Pils mild in einem sehr schönen Malzbett. Nicht so flach, wie man es z.B. von den gängigen Kartellbieren kennt. Säure ist kaum zu spüren, und erst im Abgang setzt die leichte Bittere ein, die man beim Pils schon etwas früher erwarten würde. Mit seiner gut eingebundenen nicht zu starken und nicht zu schwachen Kohlensäure und dem vollen Körper ist dieses Pils verdammt süffig. Schade, dass ich nur eins hatte.

Es ist also tatsächlich nicht nur dem Norden vorbehalten, gute Pilsbiere zu brauen. Vier Sterne.

Soundtrack: Motörhead – Ace of Spades

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