Drei Kronen Salvator Rauchbierdoppelbock

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Aus der Brauerei Drei Kronen in Memmelsdorf aus der Nähe von Bamberg kommt der Rauchbierdoppelbock Salvator. Herr Straub, der Inhaber und Braumeister hat mir die Flasche netterweise bei einem Messebesuch zur Verfügung gestellt.

Sehr dunkel mit einigen sanften Rottönen versehen und leicht hefetrüb ist das Getränk. Die Schaumkrone ist beige, feinporig, nicht überbordend und langlebig. In der Nase ist erstmal ein sehr starker rauchiger Geruch. Wenn man sich ein bisschen konzentriert, sind da aber auch noch ein paar süßliche Malzaromen zu entdecken.

Der Antrunk bringt da schon mehr mit. Wenn man es schafft, den Rauch kurz auszublenden -hierbei hilft es übrigens ungemein, ein schönes Stück Geräuchertes dazu zu essen- wird man schnell ein röstaromatisches, karamelliges Malzaroma antreffen, gleichzeitig erinnert der Geschmack an Dörrobst. Der Körper des Bieres ist voll, und es ist von der Karbonisierung fast schon etwas zu hoch. Da wäre weniger mehr. Das trifft auch auf die Säure zu.

Ich persönlich mag dunkle Doppelböcke lieber süß und schwer. Da sind die Geschmäcker aber glücklicherweise unterschiedlich. Hopfen ist natürlich auch dabei, was sich im letzten Drittel zeigt. Fängt sicher spätestens ab der dritten Flasche richtig an zu schmecken. Von mir gibt es heute drei Sterne.

Soundtrack: Take It Easy – Eagles  (R.I.P. Glenn Frey)

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Aecht Schlenkerla Rauchbier Urbock

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Eines der wenigen Dinge, die ich dem Herbst und Winter abgewinnen kann ist die Tatsache, dass dann die schönen dunklen Doppelböcke ausgeschenkt werden. Heute haben wir es mit einem besonderen Exemplar zu tun, nämlich dem Aecht Schlenkerla Rauchbier Urbock. Ein dunkler Doppelbock mit 17,5% Stammwürze und 6,5% vol. Alkohol, der in der langen Tradition der Bamberger Brauerei mit Rauchmalzen eingebraut wird.

Feinporig und lang anhaltend steht der beigefarbene Schaum auf dem sehr dunkelbraunen Bier. Ein röstiger, rauchiger Geruch steigt mir in die Nase und weckt Assoziationen mit geräuchertem Tiroler Speck.

Der erste Schluck ist malzig süß, wie es sich für einen Doppelbock gehört, die Rauchnote ist auch hier sehr präsent. Das vielfach prämierte Bier hat einen wunderschön vollmundigen Körper und eine gut ausbalancierte Kohlensäure, die nicht aufdringlich wirkt. Ein paar Schokoladenaromen und Kaffeenoten treffen auf Trockenfrüchte und Rosinen.

Nach hinten raus kommt eine feine Bittere (40 IBU) zum Vorschein, und der leicht trockene Abgang gestaltet sich recht lang. Tatsächlich handelt es sich um ein recht süffiges Bier. Zumindest, wenn man erstmal mit den Rauchnoten warm geworden ist. Unterstützend kann hier sehr gut ein geräuchertes Stück Fleisch oder Wurst beitragen.

Ein weicher, runder Doppelbock, der jedem zu empfehlen ist, der sich mal mit Rauchbieren auseinandersetzen möchte. Vier Sterne.

Soundtrack: Euphoria – Spiritual Beggars

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