Weissbräu Schwendl Don 4 Roggnbock

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Weissbräu Schwendl Don 4 Roggnbock. Sozusagen die Donaudampfschifffahrtskapitänsmütze unter den Craftbieren.

Goldgelb und hefetrüb verströmt er beim Einschenken bereits einen weißbierartigen hefigen Geruch nach überreifer Banane, gepaart mit etwas Gewürznelke. Die Schaumkrone ist relativ fest und stabil, bis zum ersten Schluck hat sie aber nicht durchgehalten. Im Antrunk ist der obergärige Roggnbock recht säuerlich und orangenartig fruchtig, aber durchaus rund, wenn man sich darauf einlässt.

Ein wenig ratlos lässt mich dieses Bier  trotzdem zurück. Vermutlich ist das Undefinierbare im Geschmack das verwendete Roggenmalz. Der Körper ist angenehm cremig, wohl auch, weil die Kohlensäure in genau dem richtigen Maße vorhanden ist. Im Abgang kommt dann auch noch ein wenig Hopfenbittere dazu. Die 6,8% Vol. geben sich kaum zu erkennen.

Ich bin ein wenig zwiegespalten. Ich habe hier etwas wirklich Besonderes im Glas, allerdings sind säuerliche Biere einfach nicht mein Fall..

Drei Sterne. Vermutlich hat er mehr verdient, aber Geschmäcker sind halt verschieden.

Soundtrack: Megadeth – Symphony Of Destruction

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