Schneider Weisse Meine Porter Weisse

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Samstag Abend. Zeit, mal was Teures einzuschenken. Deshalb gibt es heute von Schneider Weisse Meine Porter Weisse aus Kelheim. Könnte spannend werden, da hier ein englisches Porter mit einem bayrischen Weißbier vermählt wurde.

Sehr edel kommt das Bier in einer Art 0,75 l Sektflasche daher. Beim Öffnen fällt gleich der praktische Verschluss auf – unter dem Kronkorken verbirgt sich ein Pfropfen zum Wiederverschließen der Flasche. Mal sehen, ob ich den benötige.

Genug über die Flasche geredet, füllen wir den Inhalt doch mal ins Glas. Sehr dunkel ist das Bier, blickdicht. An den Rändern erkennt man die Hefetrübung. Eine sehr schöne feste und anhaltende Schaumkrone ist oben drauf. Die Fotosession muss jetzt schnell gehen, da der Duft nach Röstmalz und Kaffee, dunkler Schokolade und Vanille mir schon jetzt entgegenkommt und sehr verführerisch ist.

Im Antrunk hält die Porter Weisse, was sie verspricht. Röstaromen, dunkle Schokolade, etwas Beerenfrucht. Das alles lässt sich auch sehr entspannt genießen, da die Kohlensäure exakt die richtige Dosierung hat und gut eingebunden ist. Das ist oftmals der Knackpunkt, dass die zu starke Kohlensäure ein richtiges Erschmecken der verschiedenen Aromen erschwert. Hier passt aber alles. Wie man der auf der Schneider-Webseite zum Download angebotenen Pressemitteilung entnehmen kann, hat das Bier eine Stammwürze von 16,5%, was hier einen Alkoholgehalt von 7% Vol. ergibt und das ganze somit in die Kategorie Weizenbock verfrachtet. Ich muss aber an der Stelle anmerken, dass man den höheren Alkoholgehalt nicht merkt. Heute morgen auf dem Wochenmarkt habe ich einen österreichischen Rässkas aus Vorarlberg gekauft, der sehr kräftig ist und somit bestimmt super hierzu passen wird. Mal schauen…Drei Minuten sind vergangen und ich muss sagen, das war eine ausgesprochen gute Idee mit dem Käse.

Im Abgang kommt eine leichte hopfenbittere Note zum Vorschein, die aber mit den 24 IBU erwartungsgemäß wirklich mild ist. Dazu kommt nochmal der Kaffee und die Schokolade.

Ich kann jetzt nicht weiter schreiben, ich muss genießen. Wenn irgendwann mal jemand mit einem Stout oder Porter an das Schokoladenaroma des Svaneke Choko Stout drankommt, das es im Tap-House Munich gibt, werde ich allein deswegen fünf Sterne vergeben. Heute sind es sehr gute vier. Und den Plastikpfropfen habe ich übrigens nicht gebraucht.

Soundtrack: Savatage – Miles Away

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