Bayreuther Bierbrauerei AG Aktien Zwick’l

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Immer mal wieder begegnet mir in verschiedenen Getränkeläden republikweit das Bayreuther Bierbrauerei AG Aktien Zwick’l. Wenn etwas auf regional getrimmt ist und den Anschein erweckt, man hätte es hier mit einer Spezialität aus einer kleinen Brauerei zu tun und gleichzeitig fast überall zu haben ist, schreit das natürlich nach einer kleinen Internetrecherche.

Die Braustätte gehört zur Brauerei Gebrüder Maisel, die mit ihrer Marke Maisel & Friends in der deutschen Craft-Bier-Landschaft ihren festen Platz hat. Da eine Vertriebskooperation zwischen Maisel und Veltins besteht, erklärt es sich, warum dieses Bier so gut verfügbar ist. Soweit, so gut. Werfen wir einen Blick auf das Getränk.

Naturtrüb, dunkelgelb, schon fast ins bräunliche übergehend ist das Bier, und mit einer mittel- bis feinporigen Schaumkrone verziert, die sogar recht ausdauernd ist. Es riecht würzig und leicht hefig, mit viel Wohlwollen auch leicht zitrusfruchtig. Wiedererkennungswert ist da aber keiner vorhanden.

Geschmacklich verhält es sich ganz ähnlich. Malziger Antrunk, nicht übermäßig rezent, so dass es sich auch gut aus der Flasche trinken lässt. Solider Körper, vollmundig ist es auch. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3% vol. Von daher passt alles. Hopfenaromatik lässt sich auch im Abgang bestenfalls erahnen, und wenn die Flasche ausgetrunken ist, hat man dieses Bier auch schon wieder vergessen. Ein Allerweltstyp, der nicht stört. So wie eine flüchtige Bekanntschaft auf einer Bahnfahrt, mit der man ein nettes Gespräch führt, die man beim Aussteigen aber auch schon wieder vergessen hat. Hat alles seine Berechtigung.

Soundtrack: The Invisible Man – Queen

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Maxbrauerei Biermanufaktur Hopfenschweinerei

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Was ist denn das für eine Schweinerei? Die Maxbrauerei Biermanufaktur Hopfenschweinerei! „Als sommerliche Erfrischung brauen wir unser Zwick’l Hell einmal anders. Amerikanischer Cascade Hopfen und australischer Ella Hopfen verleihen der Hopfenschweinerei einen Geruch nach Mandarine und einen Geschmack nach tropischen Früchten.“, soweit die Beschreibung auf der Webseite. Das klingt gut und schreit nach einem ausführlichen Test.

Kanariengelb und trüb mit einer feinporigen Schaumkrone, die relativ schnell verschwindet, soviel zur Optik. Es riecht wirklich fabelhaft nach Zitrone, Mandarine und Grapefruit, so richtig schön sommerlich. Mal sehen, was der erste Schluck alles so mit sich bringt.

Recht spritzig im Antrunk mit einem fast schon schlanken Körper kommen die Fruchtaromen auch auf der Zunge gut an. Die Säure passt gut dazu, auch wenn es für mich persönlich ein ganz kleines bisschen zuviel davon ist. Der Unterbau ist getreideartig und solide.

Zum Ende wird es ein bisschen wässrig, aber mit angenehmer Hopfenaromatik. Man meint, es hier mit einem Bier aus der Sommer-Ale Reihe zu tun zu haben, nur das dieses hier untergärig gebraut wurde.

Gefällt mir eigentlich ganz gut, diese Interpretation eines klassischen Hellen. Es gab aber schon größere Highlights diesen Sommer. Trotzdem reicht es diesmal locker für drei Sterne.

Soundtrack: Bob Marley – Sun is Shining

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