Wampenbräu Centalaxy IPA

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Als ich vor einem knappen Jahr hier auf Hopfen-Craft.de angefangen habe, Biere zu rezensieren, kam gerade das Wampenbräu Amber Ale auf den Markt. Gleichzeitig war das auch mein erster Biertest. Mittlerweile bin ich bei der offiziellen Nummer 100 angelangt, und was wäre da besser geeignet, als das neue IPA aus Bichl unter die Lupe zu nehmen?

Da ist er also, der neue Wurf der Wampenbrauer aus Oberbayern! Ein IPA ist zwar in der momentanen Craft-Bier-Szene nicht die Riesenüberraschung, aber sicher ein probater Bierstil, wenn man noch dabei ist, sich zu etablieren.

Schauen wir uns lieber mal das Produkt an. Das Design des Etiketts ist der Gestaltung des Amber Ales angepasst.

Im Glas sieht das India Pale Ale kupferfarben aus, und wird von einer nicht ganz weißen Schaumkrone verziert, die feinporig ist und recht lange anhält. Die Schaumreste kleben am Glasrand, was auf eine höhere Restsüße hindeuten könnte.

Vom Geruch ist das Bier recht komplex. Zuerst riecht es sehr malzig süß mit einer Spur Honig, dann sind da aber natürlich auch noch die IPA- typischen Früchte, die in diesem Fall nicht nur tropisch sind, sondern auch noch ein paar Beeren, Rosinen und Erdbeeren dabei haben.

Im Antrunk kommt etwas Zitrus zum Vorschein, ansonsten stimmen die Aromen mit denen, die die Nase bereits vorab identifiziert hat, überein. Die eingangs vermutete Restsüße ist in der Tat recht hoch, was mir persönlich gut gefällt. Der mittlere oder eigentlich schon vollmundige Körper und die diesmal nicht so hoch dosierte Kohlensäure ergeben ein weiches Mundgefühl und ein rundes Gesamtbild.

Die verwendeten Hopfensorten sind, worauf der Name schon hindeutet, Centennial und Galaxy. 64 Bittereinheiten sind damit neben den oben beschriebenen Aromen zustande gekommen. Das erscheint mir im Abgang aber weniger, und auch den Alkoholgehalt von 7,5% vol. (Stammwürze 17,2%) merkt man diesem Bier kaum an.

Wenn das Amber Ale ein Sommerbier war, dann ist dieses hier eindeutig ein Winter-IPA, da es recht schwer und gemütlich daher kommt, ohne dabei allerdings langweilig zu sein. Das gefällt mir und ist damit schon mal vier Sterne wert.

Soundtrack: Pilgrim – Atlantean Kodex

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