Camba Coffee Porter

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Heute: Der Camba Coffee Porter. Ich weiß, diese Seite wird langsam ein wenig Porter- und Stoutlastig. Aber ich habe nun mal eine Schwäche für dunkle Biere.

Die tiefschwarze Farbe auf dem Foto ist in Wirklichkeit genau so. Hier haben wir es übrigens nicht mit einem Bier nach dem Reinheitsgebot zu tun, sondern mit einem sogenannten Biermischgetränk, da hier tatsächlich Kaffee enthalten ist. Ansonsten aber nur bestes Brauwasser, dunkle Gerstenbraumalze, Hopfen sowie obergärige Bierhefe.

Der Geruch, der mir beim Einschenken aus meinem neuen Glas entgegenströmt ist in erster Linie – Überraschung! – Kaffee. Es kommen aber auch einige dezente Töne von Bitterschokolade durch. Der Körper ist vollmundig, die Kohlensäure deutlich, aber gerade noch im erträglichen Maße. Zur Stabilität des Schaums hat das aber nicht beigetragen.

Der Abgang ist erwartungsgemäß relativ bitter, das Bier bleibt aber dabei einigermaßen süffig.

Warum man den Kaffee gebraucht hat, ist mir im Laufe des Tests nicht ganz klar geworden. Ich habe schon andere dunkle Biere getrunken, die mehr Kaffeearomen haben, aber das Mischen mit Kaffee und die damit einhergehende „Abqualifizierung“ (zumindest könnten das einige Reinheitsgebotsfanatiker so sehen) zum Biermischgetränk nicht gebraucht haben. Vielleicht benötigt man dazu einfach eine gute Geschichte, um das gut zu finden. Die hat mir aber heute keiner, auch nicht das Bier selbst, erzählt.
Mehr als drei Sterne kann ich mir heute leider in Richtung Truchtlaching nicht abringen. Da diese Brauerei aber noch eine Menge anderer Sorten im Angebot hat, bleibe ich dran.

Soundtrack: Blur – Coffee and TV

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