Alpirsbacher Klosterbräu Spezial

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Auf die Alpirsbacher Klosterbrauerei bin ich so richtig erst auf der Braukunst Live! 2016 aufmerksam geworden. Das Versprechen, mir eine Kostprobe zur Verfügung zu stellen wurde postwendend eingehalten, so dass ich heute das Vergnügen habe, das Alpirsbacher Klosterbräu Spezial unter die Lupe zu nehmen.

Es handelt sich um ein Export, das mit 12° Plato eingebraut wurde und einen Alkoholgehalt von 5,2% vol. hat. Die goldgelbe Farbe und die schmale feste Schaumkrone lassen das Bier im Glas eine gute Figur machen. Würzig und malzig duftet es mir entgegen, eine leichte grasige Hopfennote schwingt ebenfalls mit.

Die gut, weil nicht zu stark dosierte Kohlensäure lässt den Antrunk zur Freude werden. Die malzigen Noten und die leichte Hopfenaromatik finden sich auch im Geschmack des vollmundigen Getränks wieder. Mit der Bitterung hat man sich sehr zurückgehalten, das macht das Bier sehr süffig.

Der Abgang lässt ein rundes Gesamtbild entstehen, das mir immer noch gefällt. Hier gibt es nicht wirklich etwas auszusetzen, somit gehen heute vier Sterne in den Schwarzwald.

Soundtrack: Bad Moon Rising – Creedence Clearwater Revival

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Nittenauer Sonnengold

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Wenigstens ein kleines bisschen Sommer 2014 bekommt ihr, wenn ihr das Nittenauer Sonnengold im Glas habt. Zumindest mal dem Namen nach. Alles andere soll dieser Test ans Tageslicht bringen.

Es handelt sich hierbei um ein klassisches helles Export, welches mit Saphirhopfen gestopft wurde. Goldgelb schimmert es im Willibecher, und der grobporige weiße Schaum oben drauf sah für eine kurze Zeit gut aus, bis er dann relativ schnell in sich zusammen fiel.

Der Antrunk ist erstmal schön malzig süß, was sehr gut mit dem fruchtigen zitrusartigen Duft, den man bereits in der Nase hat, harmoniert. Das Bier ist spritzig, aber nicht nervig und hat einen vollmundigen Körper. Die Stammwürze beträgt 12,8% das ergibt hier 4,9% vol. Alkohol und hebt die Stimmung.

Im etwas trockenen Abgang ist es eher kurz und nicht allzu bitter.

Laut Angabe der Brauerei (Braugasthof Jacob, Nittenau) wurde dieses Bier mit 90% Solarenergie gebraut.

Das Nittenauer Sonnengold ist zwar nicht spektakulär, aber durchaus süffig. Das ergibt im Gesamtpaket heute immer noch knappe drei Sterne.

Soundtrack: Morcheeba – Crimson

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Brauerei Maisach Räuber Kneißl

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Schon wieder ein Dunkles! Wenn die Tage wieder länger werden und die Sonne herauskommt, werde ich bestimmt auch mal wieder ein paar Helle, IPAs usw. testen, aber ich mag im Winter tatsächlich dunkle Biere lieber.

Heute geht es um das Räuber Kneißl aus der Brauerei Maisach. Ein dunkles Export, das nach dem „bayrischen Robin Hood“ benannt ist, der um die vorletzte Jahrhundertwende herum zwischen Dachau und Maisach gewirkt hat. Ist übrigens auch recht gut von Marcus H. Rosenmüller verfilmt worden.

Im Seidla sieht das Bier schon mal sehr gut aus. Eine schöne dunkelbraune Farbe, kristallklar und oben drauf eine feinporige, lang anhaltende Schaumkrone. Der Geruch ist sehr röstaromatisch und würzig.

Im Antrunk kommt zuerst etwas Süße, dann aber sofort wieder die scharfen Röstaromen durch und das Bier wirkt fast schon leicht salzig und brotig. Den Körper würde ich als vollmundig beschreiben, die Rezenz ist relativ spritzig.

Im recht trockenen Abgang kommt eine ordentliche Portion Bittere zum Vorschein, die man vorher noch gar nicht vermutet hat. So stelle ich mir die Biere vor, die vor ein paar Hundert Jahren gebraut wurden. Kantig und etwas ungehobelt kommt der Räuber Kneißl daher und spätestens jetzt weiß ich um die Namensgebung dieses Bieres.

Definitiv mal was anderes, auch wenn ich es persönlich etwas runder mag. Trotzdem gute drei Sterne nach Maisach.

Soundtrack: Biermösl Blosn – Kneißl Lied

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