Distelhäuser Loch Ness Classic Stout

Distelhäuser Loch Ness Classic Stout

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Besonders viel Spaß macht das Bier-Shopping, wenn man eigentlich nicht viel erwartet. So war es auch, als mir das Distelhäuser Loch Ness Classic Stout in die Hände fiel. Ich hatte schon einiges eingepackt und schon beschlossen, das sei jetzt genug, da blieb mein Blick auf dem Wort Stout haften. Wie ferngesteuert bewegte sich meine Hand in Richtung Regal, und plötzlich fand ich die Flasche im Kasten zu meinen Füßen wieder. Auch gut.

Jetzt muss es natürlich auch verkostet und beschrieben werden, dieses Dry Stout aus Tauberbischoffsheim, gedacht als eine Hommage an das schottische Hochland. Tiefschwarz und geheimnisvoll wie das Loch Ness schaut es aus, gekrönt von einem hellbraunen fein- bis mittelporigen Schaum. Soweit zwar schön, aber noch nicht überraschend. Es kam aber noch besser: Der Duft nach dunkler Schokolade, Kaffee und Röstmalz hat mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Rein vom Geruch her hätte ich hier direkt an etwas Stärkeres gedacht und weniger an ein Stout mit 5,5% vol. Alkohol. Was nicht heißen soll, dass man letzteren besonders stark riechen könnte. Schmecken im übrigen auch nicht. Zu sehr sind die Geschmacksknospen beschäftigt mit den Aromen von Bitterschokolade, Espresso und der süßlichen Malznote. Am Ende gibt es sogar noch etwas Hopfenaromatik, wenn man sich von dem cremigen, weichen Mundgefühl endlich gelöst hat. 26 Bittereinheiten, das ist recht wenig. Aber vielleicht ist das ja das dunkle Geheimnis, das dieses fabelhafte Bier umgibt? 4 Sterne.

Soundtrack: Barriers – Aereogramme

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Coronado Blue Bridge Coffee Stout

Coronado Blue Bridge Coffee Stout

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Und weiter geht es mit den edlen Tröpfchen der „Craft Beer aus San DIego“-Reihe von Bier-Deluxe. Heute im Testparcours: Coronado Blue Bridge Coffee Stout.

Absolut blickdicht steht das schwarze Gebräu vor mir und wird von einer milchkaffeefarbenen feinporigen Schaumkrone verziert. Diese hält nicht nur fürs Foto, sondern auch noch eine Weile darüber hinaus an.

Beim Geruchstest assoziiere ich frisch gemahlenen Kaffee, der auch auf der Zutatenliste zu finden ist. Im Hintergrund ist ein wenig malzige Süße. Dies setzt sich im Antrunk genau so fort. Kaffee, etwas Schoko, Rosinen. Ein wenig dünn und wässrig erscheint mir dieses Dry Stout, was etwas schade ist, da es ja mit 5,4% vol. Alkohol auch nicht mal ein Leichtgewicht ist im Vergleich zu anderen Vertretern dieses Bierstils. Eine gewisse Süffigkeit stellt sich dennoch ein.

Der Abgang ist trocken und recht lang. Der Kaffee bleibt den Geschmacksknospen noch eine Weile erhalten. Der Hopfen hält sich eher etwas im Hintergrund.

Insgesamt nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Heute reicht es „nur“ für gute drei Sterne.

Soundtrack: Waiting for the Sun – The Doors

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