Brooklyn Brewery Black Chocolate Stout

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Heute darf es mal wieder eine internationale Spezialität sein. Das Brooklyn Brewery Black Chocolate Stout scheint mir genau das richtige zu sein. Zumindest spricht mich der Name doch sehr an.

Auch im Glas sieht dieses Russian Imperial Stout äußerst gut aus. Tiefschwarz und ölig floss es in jenes hinein und wird jetzt von einem anhaltenden feinporigen cappucinobraunen Schaum gekrönt.

Und genau so gut, wie es aussieht, vielleicht sogar noch besser, riecht das Bier. Kakaobohnen und ein bisschen Omas Rumtopf, das sind so die ersten EIndrücke. Ein leicht alkoholischer Hauch weht mir in die Nase, was angesichts 10,0% vol. Alkohol nicht weiter verwundert.

Obwohl ich gerne noch ein paar Minuten riechen möchte, probiere ich einen zaghaften Schluck. Oh ja, hätte ich früher machen sollen! Die schokoladigen Aromen kommen hier, gepaart mit der Süße, noch deutlich stärker heraus. Ein paar Trockenfrüchte sind auch noch dabei. Dass dieses Bier vollmundig und körperreich ist, ist fast überflüssig zu erwähnen. Am Ende kommt eine leichte Bittere, und es bleibt ein Kaffeeartiger Nachhall.

Wow, was für ein Imperial Stout. Damit kann man sich einen Winterabend lang beschäftigen. Was ich auch mit Sicherheit wieder tun werde. Fünfer!

Soundtrack: Color Me Once – Violent Femmes

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Hanscraft & Co. Black Nizza

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Gerade dieser Tage ganz neu erschienen ist das Hanscraft & Co. Black Nizza Imperial Stout. Ein blickdicht schwarzes Gebräu mit einer hübschen feinporigen braunen Schaumkrone und satten 9% vol. Alkohol. Da bin ich gespannt, was heute auf mich zukommt.

Es riecht sehr interessant. Da ist zwar die erwartete und ersehnte Schokolade sehr präsent, ebenfalls Kaffee, die Hefe gibt aber noch ein paar Bananenaromen dazu, so dass ich mich irgendwie an ein Banana Split erinnert fühle. Jetzt bin ich noch neugieriger auf das Produkt.

Der erste Schluck. Die Kohlensäure prickelt auf der Zunge, präsent, aber nicht aufdringlich. Und auch hier wieder Schoko und Banane. Dazu ein paar reife Pflaumen. Das Dutzend (interessante Schreibweise auf dem Rückenetikett übrigens) Spezialmalze, das hier eingesetzt wurde, verfehlt nicht seine Wirkung. Recht komplex geht es hier zur Sache. Der Körper ist sehr voll und das Mundgefühl schön weich und rund.

Am Ende wird es nochmal fruchtiger, bevor es dann im Abgang ziemlich trocken zugeht. Schön warm wird es im Bauch, schmecken tut man den Alkohol aber nicht sehr stark. Das ist zwar nicht das beste Imperial Stout, das ich bislang probiert habe, aber es ist gut und unbedingt weiter zu empfehlen. Das unterstreiche ich mit vier Sternen in Richtung Aschaffenburg.

Soundtrack: Riders on the Storm – The Doors

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BrewDog/Victory Brewing Company U-Boat

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„Na Männer, alles klar?“ –  „Jawoll Herr Kaleun!“. Mit einem Zitat aus einem meiner ewigen Lieblingsfilme startet der heutige Biertest. Warum?

Heute geht es auf Feindfahrt, alle Maschinen AK. Boot operiert auf Geleitzug!

Das U-Boat ist ein Kollaborationssud von BrewDog aus Schottland mit der Victory Brewing Company aus Pennsylvania, USA.

Unser Boot! Tiefschwarz wie Schweröl, mit einer feinporigen hellbraunen Schaumkrone verziert liegt es in der Werft, sorry, im Stout-Glas.

Die Rauchnote kommt eher auf Schleichfahrt daher. Im unglaublich einladenden Geruch findet sich da eher noch Kaffee und dunkle Schokolade sowie ein fruchtiger Teil, der nicht von der Hefe, sondern vom Hopfen herrühren muss, da dieses Bier mit untergäriger Lagerhefe vergoren wurde, die eigentlich keine fruchtigen Aromen in diesem Maße erzeugen sollte.

„Fluten!“ Der erste Schluck übertrifft noch die Erwartungen. Ein Schwall von Bitterschokolade und Kaffee ergießt sich über die Geschmacksknospen und lässt das Bier ölig den Rachen hinab fließen. Die Kohlensäure ist perfekt dosiert, so dass Auftauchen nicht zur Debatte steht. Eine runde Sache, und definitiv jeden Cent wert.

Das ist einfach nur großartig! Fünf Sterne.

Zum Weitertrinken: Sierra Nevada Torpedo IPA.

Soundtrack: Little Black Submarines – The Black Keys

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Riegele Imperial Stout Riserva

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Zum 1. Geburtstag von Hopfen-Craft gibt es als Biertest Nr. 111 heute etwas ganz Besonderes. Zugebenermaßen bin ich ja Fan der Brauerei aus Augsburg, daher habe ich mich heute für den Riegele Imperial Stout Riserva entschieden. Es handelt sich um eine limitierte Handabfüllung, die nicht zuletzt dank ihrer 10% vol. Alkohol auch noch weitere zehn Jahre in meinem Bierkühlschrank hätte lagern dürfen. Theoretisch.

Tiefschwarz und absolut blickdicht steht das Bier im Glas und wird für eine kurze Zeit von einem feinporigen haselnussbraunen Schaum gekrönt.

Der Geruch lässt bei mir sofort ein Lächeln im Gesicht entstehen. Aromen von frisch gebrühtem Espresso treffen auf herbe Schokolade, dazu kommen fruchtige Nuancen wie Waldbeeren und Trockenfrüchte.

Ebenso fantastisch ist auch der Antrunk. Fast schon dickflüssig und ölig wirkt das Bier im Mund, und durch seine relativ gering dosierte Kohlensäure kommen die starken Röstaromen sofort zum Vorschein. Hier dominiert zuerst mal der Kaffee, durch die angenehme Restsüße wird auch schnell die Assoziation mit dunkler Schokolade und Toffee geweckt. Die Früchte bleiben ebenfalls präsent.

Der Abgang ist sehr lang. Die Karamell- und Schokonoten liegen noch ewig lange auf der Zunge, und jetzt kommt auch verstärkt der verwendete Cascade Aromahopfen ins Spiel. Im letzten Drittel macht sich eine leichte Adstringenz bemerkbar, die ein leicht trockenes Mundgefühl hinterlässt. Ein weiterer Grund, schnell den nächsten Schluck über die Zunge laufen zu lassen.

Natürlich habe ich mir eine Fünfer-Wertung gewünscht zum Ehrentag meines Blogs und habe auch beim Griff ins Regal die Wahrscheinlichkeit nicht außer Acht gelassen. Deshalb freue ich mich jetzt umso mehr, mal wieder die Bestwertung in Richtung Augsburg zu schicken.

Soundtrack: No Ha Parado de Llover – Maná

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