Fürst Carl Dunkel

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Spätestens seit dem Gewinn des European Beer Star in Gold steht dieses Dunkle auf meiner Probierliste. Jetzt muss man allerdings sagen, dass das auf eine Unzahl von Bieren zutrifft, und das nicht nur wegen des EBS. Die natürliche Neugier, wenn mir ein interessant erscheinendes Bier begegnet, ist noch lange nicht erloschen. Ehrlicherweise wird sie sogar mit jedem getrunkenen Bier größer.

Man scheint sich über die Goldmedaille verständlicherweise sehr gefreut zu haben. Dies spiegelt sich zumindest überdeutlich im Etikett der 0,5 l NRW-Flasche wieder. Im Glas ist das Bier kastanienbraun und wird von einem anhaltenden leicht beigefarbenen Schaum bedeckt. Der Geruch, der schon beim Einschenken in die Nase geht, ist wirklich lecker. Malzig süß, Karamell und mit leichten Röstaromen versehen. Verheißungsvoll. Der erste Schluck bestätigt, was die Nase schon längst wusste. Toffeeartige Süße, etwas Schokolade ist auch dabei und zum Schluss setzt auch noch eine leichte, sehr angenehme Bittere ein. Die Kohlensäure ist für meinen Geschmack sogar etwas hoch dosiert, was in meinem subjektiven Empfinden dem Bier jetzt die Höchstwertung kostet. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau, denn ansonsten passt hier für mich alles. Lange halten sich die genannten Aromen noch auf der Zunge, was mir neben einem zufriedenen Lächeln auch noch bringt, dass ich heute gerne vier Sterne nach Mittelfranken schicke.

Soundtrack: Karl – Milk auf Ex

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2 Gedanken zu „Fürst Carl Dunkel“

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