Headless Brewing Night Flight

Headless Brewing Night Flight

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Das Headless Brewing Night Flight liegt eigentlich schon etwas zu lange in meinem Bierkühlschrank. Aber da das MHD meistens sehr konservativ angegeben wird und ich das Bier bei durchgehend sieben Grad und dunkel gelagert habe, sollte das kein Problem sein. Zumindest habe ich nach dem Öffnen nicht diesen Eindruck. Das schwarze und nahezu blickdichte Getränk entwickelt beim Einschenken eine kleine aber feine Schaumkrone, die sich auch ein Weilchen hält. Kaffee- und Schokonoten strömen mir sofort in die Nase, und diese werden von ein paar leichten Zitrusnoten begleitet, die sich aber wirklich sehr im Hintergrund halten.

Der Antrunk erinnert mich mit seinen schönen Röstnoten erstmal an ein Stout. Zartbitterschokolade und Kaffee dominieren das Geschmacksbild. Interessanterweise kommen die Zitrusnoten im Abgang noch mal zum Vorschein und bleiben auf der Zunge liegen. Das ist aber auch beim Thema Hopfenaromatik schon alles, denn herb wird es zum Ende hin auch noch nicht.  Aber das muss es ja auch gar nicht, denn schließlich wollte man hier ja kein Stout brauen.

Die Kohlensäure ist in Verbindung mit dem eher schlanken Körper dieses Bieres genau richtig dosiert: Etwas höher, aber auch nicht so, dass man das Bier als spritzig bezeichnen müsste. 5,8% Alkohol sind drin.

Gefällt mir, und das wird heute mit vier Sternen belohnt.

Soundtrack: Night Flight – Led Zeppelin

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